Woche 4-12

April-Mai 2001

Der NMT war da,und ich hatte leichte Schmierblutungen,hatte den Zyklus schon aufgegeben.

2 Tage vorher hatte ich einen Test gemacht,der aber negativ war.

Am nächsten Tag hatte ich aber immer noch keine richtigen Blutungen,und so machte ich doch noch einen Test.

Ich wollte sichergehen,nicht schwanger zu sein,denn ich hatte am Tag darauf einen Termin zur Magenspiegelung.

Ich konnte es kaum fassen,als eine deutliche 2. Linie zu sehen war.

2 tage später bin ich dann zu meiner Frauenärztin,und sie konnte eine Mini-Fruchthöhle sehen mit Mini-Pünktchen drin.

Die leichten Blutungen tat sie als harmlos ab!

Als am Wochenende immer noch Blutungen da waren,teils mit frischem Blut,bin ich zum KH gefahren.

Die nächsten 6 Wochen war das KH dann mein Zuhause!

Etliche Untersuchungen US und Blutentnahmen.

Ausser den leichten Blutungen immer alles i.O.,das Kleine entwickelte sich prächtig.

Am 1.Mai kam meine Schwester Anke in Nachthemd und Bademantel zu Besuch.

Sie hatte die ersten Wehen,und am Abend kam mein kleiner Neffe Toni zur Welt.

Nach einer Woche ohne Blutungen durfte ich dann wieder nach Hause.

 

 

Woche 13-24

Juni-Mitte August 2001

In der 16.SSW traten noch einmal leichte Blutungen auf,und ich durfte noch einmal 10 Tage im KH verbringen.

Dort habe ich dann erfahren,dass ein kleiner Junge in mir wohnte.

Da wir alte deutsche Namen lieben,stand der Name ziemlich bald fest,

Richard Norbert,nach seinen beiden Opa's.

Dann folgten noch ein paar sehr schöne Sommerwochen,die Schwangerschaft verlief jetzt unauffällig.

21.8.2001 24+3 SSW

Seit 2-3 Tagen hatte ich vermehrt gelblich-grünen Ausfluß,und ich rief meine FÄ.an,ob ich nicht zur Praxis kommen kann.

Sie meinte,ich solle mich nicht verrückt machen,außerdem wäre die Praxis voll,und ich solle morgen kommen.

Als sich mittags noch etwas Blut im Ausfluß zeigte fuhr ich aber trotzdem hin.

Ich mußte dann aber noch 2 geschlagene Stunden im stickigen überfüllten Warteraum sitzen,obwohl es mir total miserabel ging.

Schließlich durfte ich dann endlich auf den Untersuchungsstuhl klettern.

Dann ging alles ganz schnell.

Der Muttermund hatte sich ein paar cm geöffnet,und die Fruchtblase war sichtbar.

Ich kam dann mit Blaulicht ins Krankenhaus.

Ich habe diese Praxis nie wieder betreten,und mir nach der Geburt eine neue Frauenärztin gesucht.

Ich wurde in den Kreißsaal gebracht,und war die ganze Zeit nur in Panik und am Heulen.

Zum Glück hatte ich keine Wehen.

Ich bekam dann ein Einzelzimmer mit strenger Bettruhe,und wurde vorsichtshalber an einen Tropf mit Wehenhemmer angeschlossen.

 

22.-24.8.2001

Die Tage hab ich nur noch in verschwommener Erinnerung.

Es ging mir schlecht,ich hatte Verstopfung,einen geschwollenen Arm von der Infusion und war ziemlich neben der Spur.